| Porsche Fahrzeugmodelle 1948 - 1965 Porsche |
| Modelljahr |
1954-1956 |
| Modellbezeichnung |
Porsche 550 1500 Spyder |
| Motor-Typ |
- |
| Motor-Bauart |
4-Zylinder Boxermotor (luftgekühlt) |
| Hubraum (cm3) |
1498 |
| Bohrung x Hub (mm) |
85 x 66 |
| Motorleistung (KW/PS) |
81/110 |
| bei Drehzahl (U/min) |
6200 |
| Drehmoment (Nm) |
129 |
| bei Drehzahl U/min |
5300 |
| Verd. Verhältnis |
9,5:1 |
| Ventilsteuerung |
DOHC (Double Overhead Camshaft / Twin cam) über Königswellen, 2 Ventile pro Zylinder |
| Kraftstoffanlage |
2 Doppel-Fallstromvergaser Solex 40 PII |
| Zündung |
Doppelz¨ndung |
| Getriebe |
4-Gang Schaltgetriebe |
| Antrieb |
Heckantrieb |
| Räder vorne/hinten |
3,50 D x 16 / 3,50 D x 16 |
| Reifen vorne/hinten |
5,00-16 / 5,25-16 |
| Bremse vorne/hinten |
Trommeln / Trommeln |
| Spurweite vorne/hinten (mm) |
1290 / 1250 |
| Radstand (mm) |
2100 |
| Maße L x B x H (mm) |
3600 x 1550 x 1015 |
| Leergewicht (kg) |
550 (ohne Benzin) |
| Beschleunigung 0 - 100 km/h |
ca. 10,0 s |
| Höchstgeschwindigkeit (km/h) |
220 |
| Gebaute Stückzahl |
100 |
Der Porsche 550 wurde aus dem 356 weiterentwickelt und war zur damaligen Zeit eine starke Konkurrenz zu erheblich stärkeren Wettbewerbern.
Er wurde zuerst als Werkswagen für Sportwagenrennen gebaut und kam in der Saison 1954 erstmals offiziell zum Einsatz.
In der Mille Miglia 1954 fuhren Hans Herrmann/Herbert Linge trotz einiger Probleme auf anhieb auf den sechsten Platz im Gesamtklassement.
Obwohl er als Rennwagen konstruiert worden war, konnte er auch für den öffentlichen Straßenverkehr zugelassen werden.
Die offene zweisitzige Aluminium-Karrosserie spannt sich über einen Leiterrohrrahmen aus Stahl.
Das Fahrwerk des Spyder besteht weitgehend aus Teilen des Typs 356.
Kurbellenkerachse mit querliegenden Blattfederstäben (zu Vierkantdrehstäben gebündelt) und Stabilisator vorn.
Hinten Pendelachse mit runden Drehstäben, an Längsschubstreben (Längslenkern) geführt.
Gebremst wid mit Trommelbremsen (beim 550 A vorn Duplexbremse Ø 280 mm, hinten Simplexbremse) aus Aluminium, in die ein eiserner Ring als Reibfläche eingepresst ist.
Der Fuhrmann-Motor mit den obenliegenden, über Königswellen angetriebenen Nockenwellen, sitzt als Mittelmotor hinter dem Fahrer vor der Hinterachse.
Durch eine ausgewogene Gewichtsverteilung ermöglicht diese Konstruktion ein weitgehend neutrales Fahrverhalten.
Das Cockpit besticht durch schlichte Funktionalität.
Ab Ende 1954 wurden knapp über hundert bei Wendler in Reutlingen gebaute Porsche 550 an Kunden verkauft.
Die Fahrzeuge gingen vor allem in die USA, u. a. an den Filmschauspieler James Dean, der mit dem Wagen tödlich verunglückte.
Preis 1955: 24.600,- DM.
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